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Landrat Rainer Rempe begrüßt Jens Wrede als neuen Geschäftsführer der WLH

Gemeinsam den Landkreis nach vorn bringen

07.02.2019
Rainer Rempe begrüßt Jens Wrede

Die Ansiedlung von Unternehmen und besonders die Schaffung hochqualifizierter, wissensbasierter Arbeitsplätze – darin sieht Jens Wrede einen Schwerpunkt seiner Tätigkeit. Der 53 Jahre alte Diplom-Kaufmann leitet als neuer Geschäftsführer die Geschicke der Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Landkreis Harburg (WLH).

Bei einem ersten Treffen tauschten sich Jens Wrede und Landrat Rainer Rempe über die künftige Zusammenarbeit aus. „Gemeinsam bringen wir unseren Landkreis als attraktiven Wirtschaftsstandort weiter nach vorn“, bekräftigt Landrat Rempe.
Jens Wrede hat die WLH-Geschäftsführung von Wilfried Seyer übernommen, der zum Jahresende 2018 in den Ruhestand verabschiedet wurde. „Ich freue mich, dass wir einen so erfahrenen und engagierten Geschäftsführer gewonnen haben“, begrüßt Rainer Rempe den neuen Chef der kommunalen Gesellschaft.
Jens Wrede, zuletzt Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Wesermarsch GmbH, blickt auf berufliche Stationen unter anderem in Moskau, Dithmarschen und bei der Süderelbe AG zurück. In die Nordheide hat Familie Wrede – mit seiner Frau hat der 53-Jährige zwei Töchter – familiäre Bindungen.

„Wir wollen unseren Slogan ,Wirtschaftsstandort Landkreis Harburg – innovativ, unternehmensfreundlich, zukunftsorientiert‘ weiter mit Leben füllen“, hat sich Wrede vorgenommen. Wirtschaftsförderung umfasst für den Diplom-Kaufmann viele Bereiche und ist weit mehr, als neue Arbeitsplätze zu schaffen. „Es geht darum, die Zukunft im Landkreis gemeinsam zu gestalten“, sagt er. Dazu gehört Innovationsförderung ebenso wie das Ziel, durch nachhaltige, innovative Gewerbegebiete wohnortnahe, qualifizierte Arbeitsplätze anzubieten und so die hohe Auspendlerquote zu verringern. „Es ist auch Lebensqualität, seinen Arbeitsplatz in der Nähe des Wohnortes zu finden.“ Als wirtschaftlicher Leuchtturm wird der Technologie- und Innovationspark (TIP) in Buchholz ausgebaut. Er vereint hochinnovative Unternehmen, klassisches Gewerbe und den Nordheide-Campus, der Wissenstransfer zwischen Hochschulen und Unternehmen ermöglicht.
Die steigenden Bevölkerungszahlen und positiven Wirtschaftsbilanzen zeigen: Schon jetzt ist der Landkreis Harburg eine lebendige Region mit hoher Lebensqualität und einem guten Nährboden für wirtschaftlichen Erfolg. „Das wollen wir ausbauen“, sagt Landrat Rempe. „Nicht umsonst gehören wir zu den Zukunftsregionen in Deutschland und belegen beim Regionen-Ranking des Instituts für Mittelstandsforschung mit Rang 22 von insgesamt 401 Landkreisen und kreisfreien Städten den Spitzenplatz in Niedersachsen. Damit die Entwicklung weitergehen kann, brauchen wir auch in Zukunft noch Flächen für Erweiterungen und Betriebsansiedlungen.“

Die Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg GmbH (WLH) fördert als kommunales Kompetenzzentrum erfolgreich die Wirtschaftskraft der Region. Die Gesellschaft entwickelt und erschließt preiswert Gewerbegebiete, vermarktet Baugrundstücke und begleitet die Ansiedlung. Sie hält einen umfangreichen Service zur Förderung und Finanzierung von Existenzgründung und Innovation am Wirtschaftsstandort Landkreis Harburg vor.
Die WLH wurde 1998 gegründet, Gesellschafter sind der Landkreis Harburg (80 Prozent), die Sparkasse HarburgBuxtehude und die EWE Vertrieb GmbH (je 10 Prozent). Durch Projektgeschäfte ist die WLH von öffentlichen Zuschüssen unabhängig. In den vergangenen 20 Jahren hat die WLH zehn Gewerbegebiete vermarktet, in denen sich 175 Unternehmen mit rund 2500 neuen Arbeitsplätzen angesiedelt haben. Insgesamt wurden in den zurückliegenden 20 Jahren von Unternehmen rund 200 Millionen Euro in Gebäude und Anlagen in Gewerbegebieten der WLH investiert, das Eigeninvest der Wirtschaftsförderungsgesellschaft in die Quartiersentwicklung beläuft sich in dieser Zeit auf rund 75 Millionen Euro.

„Die WLH leistet einen wichtigen Beitrag dazu, Firmen im Landkreis zu halten und ihnen Entwicklungsmöglichkeiten und Wachstumsperspektiven zu bieten“, sagt Landrat Rempe.

 

Foto: Landkreis Harburg