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Corona: Informationen für Unternehmen

Landkreis Harburg: Betriebe sollten Notfallpläne erstellen

17.03.2020

Die Verunsicherung bei den Unternehmen im Landkreis Harburg zu möglichen wirtschaftlichen Auswirkungen durch den Coronavirus ist groß. Die Stabsstelle Wirtschaftsförderung/Kreisentwicklung des Landkreises haben in den vergangenen Tagen zahlreiche Anfragen zu Unterstützungsmöglichkeiten für Unternehmen und dem Umgang mit der derzeitigen Situation erreicht.

„Wir bitten die Betriebe im Landkreis Harburg, eigenverantwortlich zu handeln, individuell Vorsorge zu treffen und entsprechende Notfallpläne aufzustellen“, sagt Landrat Rainer Rempe. „Wichtig ist es, Kommunikationsregeln zur Information der Beschäftigten festzulegen und allgemeine Verhaltensregeln zur persönlichen Hygiene sowie bei Erkrankungen zu definieren.“

Um die Auswirkungen der Corona-Krise auf niedersächsische Unternehmen abzumildern, will die Landesregierung kurzfristig Förderprogramme auf den Weg bringen. Bei der NBank wird daher gegenwärtig ein Kredit-Programm (bis 50.000 Euro) für kleine und mittlere Unternehmen als schnelle Liquiditätshilfe vorbereitet. Ebenfalls in Vorbereitung ist die Auflage eines größeren Liquiditätskredits (über 50.000 Euro), der voraussichtlich in sechs Wochen bereitgestellt werden kann (Stand: 18. März 2020). Ergänzende Informationen hierzu finden Unternehmen unter https://www.mw.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/presseinformationen/land-unterstutzt-opnv-mit-vorgezogenen-finanzhilfen-von-67-5-millionen-euro-186414.html

Eine Übersicht der (geplanten) Liquiditätshilfen für Unternehmen hat u.a. auch die IHK Lüneburg-Wolfsburg zusammengestellt unter dem Link: https://www.ihk-lueneburg.de/produkte/beratung-und-service/international/corona-virus/finanzielle-hilfen-4729154

Der Landkreis Harburg hat die wichtigsten Informationen für Unternehmen und Selbstständige im Zusammenhang mit dem Coronavirus zusammengestellt. Informationen gibt es unter www.landkreis-harburg.de/corona-unternehmen.

Informationen für Unternehmer finden sich auch unter anderem auf der Seite des Robert-Koch-Instituts  unter dem Link https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html9.

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag hat eine FAQ-Liste zusammengestellt, in der die wichtigsten Fragen rund um das Coronavirus beantwortet werden: Ein Mitarbeiter ist infiziert – was tun? Wie stelle ich einen betrieblichen Pandemieplan auf? Wer zahlt den Lohn, wenn meine Mitarbeiter unter Quarantäne gestellt werden? Informationen unter https://www.dihk.de/de/aktuelles-und-presse/coronavirus/faq-19594.

Das Bundeswirtschaftsministerium hat unter Telefon (030) 18615-1515 eine Hotline eingerichtet, unter der Experten von Montag bis Freitag zwischen 9 und 17 Uhr die Coronavirus-Fragen von Unternehmern beantworten. Infos unter https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Wirtschaft/altmaier-zu-coronavirus-stehen-im-engen-kontakt-mit-der-wirtschaft.html.

Anlaufstelle der Arbeitsagentur für Kurzarbeitergeld ist die Agentur für Arbeit unter Telefon (0800) 45555-20, allgemeine Informationen gibt es unter https://www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld.